Der Pollino und der Nationalpark
Orte: Civita – Frascineto – Castrovillari – San Basile – Morano Calabro – Mormanno – Laino Borgo – Laino Castello – Parco Nazionale del Pollino.
Entfernungen: 70 km.

Ort: Civita Sehenswürdigkeiten:  Die Schluchten des Raganello
Civita erhebt sich am Rande eines eindrucksvollen Einschnitts im Kalkgestein, der durch den Fluss Raganello (Raganello Schlucht) ausgewaschen wurde, gegenüber der hohen Steilwände des Pollino. Von albanischen Verbannten gegründet, hält sich noch heute die Kultur und der Baustil aus dieser Epoche, die sich dem Besucher ungewohnt darbietet. In diesem Ort werden die berühmten „Vallje“ Tanzfeste in traditionellen Trachten durchgeführt.
Hier findet man noch Beispiele von industrieller Archäologie , wie z.B. Spinnereien und Wassermühlen. .

Ort: Frascineto Sehenswürdigkeiten: Die Kirche von Santa Maria Assunta – Die Kirche von San Pietro
Gelegen auf dem südlichen Abhang des Pollino und auch von albanischen Verbannten gegründet, ist Frascineto sehr bekannt für den vortrefflichen Wein „Pollino Doc“ der auf seinen Weinbergen reichlich erzeugt wird. Sehenswert die Kirche der Santa Maria Assunta, die basilikenförmige Kirche von S. Pietro aus dem 12. Jahrhundert, mit der charakteristischen orientalischen Kuppel und die ständige Ausstellung albanischer Trachten.
Ort: Castrovillari Sehenswürdigkeiten: Das Städtische Museum – Die Wallfahrtskirche von Santa Maria del Castello – Die Kirche von SS. Trinità – Die Kirche von San Domenico Gelegen am Fuße des Pollino – Massivs im Tal des Coscile.
Heute ist es ein reichhaltig entwickeltes städtische Zentrum und das Wichtigste von 32 Gemeinden im Gebiet. In der Altstadt kann man das noch gut erhaltene viereckige Aragonesen Schloss mit seinem geräumigen runden Turm bewundern, der aus dem Jahre 1490 stammt.
Erwähnenswert die Kirche S. Giuliano, das Konservatorium des Pentite und die hebräische Synagoge. Eindrucksvoll ist die Wallfahrtskirche der S. Maria del Castello aus dem 11. Jahrhundert, die sich auf einer Anhöhe erhebt und das Stadtbild beherrscht. Sehenswert das städtische Museum für Archäologie und Geologie, und die Gemäldegalerie „Gaetano Alfano“. Während der Karnevalszeit wird auch das Internationale Fest der Folklore durchgeführt.
Ort: San Basile Sehenswürdigkeiten: Die Kirche von Santa Maria Odigidria

Ein malerischer Ort albanischen Ursprungs, deren Sprache auch noch heute in der Bevölkerung verankert ist, gelegen über dem Südabhang des Pollino – Massivs. Bemerkenswert ist die Klosterkirche der S. Maria Odigidria, eine der wenigen Kirchen mit griechischen Ritualen in Italien und die eine Madonna Darstellung als Fresko-Malerei aus dem 14. Jahrhundert aufweist. Jedes Jahr findet zu Ehren der Madonna der Barmherzigkeit eine Prozession in albanischen Trachten statt.  
Ort: Morano Calabro Sehenswürdigkeiten: Das Schloss – Die Kirche von San Bernardino – Die Kirche der Maddalena – Die Kirche von SS. Pietro und Paolo
Bestimmt eines der bedeutendsten und eindruckvollsten Orte im Nationalpark vom Pollino. Er befindet sich auf einem Hügel mit einer außergewöhnlichen Aussicht auf das ausgedehnte Tal del Coscile, und antike Sybaris. Auf einem Berggipfel ragen die Reste eines normannischen Schlosses empor. Zwei bedeutende Monumente sind die Kirche des S. Bernardino, erbaut Mitte 400 von Sanseverino und in geringer Entfernung die Kirche der Maddalena, mit einer beispielhaften Gestaltung der Innenräume im kalabresischem Barock, während die Außenansicht im neoklassischen Stil gehalten ist. Sehenswert auch die Kirche des SS. Pietro e Paolo mit der Statue von Pietro Bernini. In 1000 m Höhe am Fuße der Serra del Prete findet man die Reste des Klosters von Colloreto aus dem Jahre 1545.

Ort: Mormanno Sehenswürdigkeiten: Die Kirche von S. Caterina – Die Kirche von S. Maria delle Colle
Ein Ort antiken Ursprungs, man nimmt an, dass er um das 6. Jahrhundert gegründet wurde. Er gehört unverwechselbar zur Gegend des Pollino, westlich begrenzt durch das Massiv und daneben jenes der Basilicata.
Der größte Teil des Ortes bietet eine einfache und echte Architektur an, die für diese Gegend typisch ist. Schenken Sie Ihre Aufmerksamkeit der Kirche der S. Maria del Colle, deren Ursprung im 4. Jahrhundert zurückgeht und betrachten Sie die steinerne Vorderfront der Kirche im byzantinischem Stil der S. Caterina. Sehenswert der Leuchtturm, der den gefallenen Kalabresen in der Welt gewidmet wurde.

Ort: Laino Borgo Sehenswürdigkeiten: Die Wallfahrtskirche der Madonna dello Spasimo – Die Kirche vom Spirito Santo
Laino Borgo erhebt sich an den Ausläufern des Pollino und jener des Sirino, einer grünen Gegend mit Wäldern, und in der Nähe wurden die Überreste der antiken Stadt Laus oder Tebe Lucana entdeckt, deren Trümmer in der Gegend hervorragen. Sehenswert auch die Kirche vom Spirito Santo und die Wallfahrtskirche der Madonna dello Spasimo, gebaut vom Einwohner Domenico Longo. Es wird angenommen, dass es sich dabei um eine Reproduktion der Kapelle der S. Elena in Jerusalem handelt.

Ort: Laino Castello Sehenswürdigkeiten: Die Kirche von San Teodoro – Das Schloss
Befindet sich in der Nähe von Laino Borge, ca. 100 m höher. In beherrschender Lage befindet sich dort das Aragonesenschloss , dessen Bollwerk und Türme noch gut erhalten sind. Sehenswert die Kirche von S. Teodoro.

Ort: Nationalpark vom Pollino Der Nationalpark vom Pollino ist im Jahre 1993 entstanden. Die Fläche beträgt 195’000 Hektar, zwischen Kalabrien und Basilicata. Die Geografie des Parks zeigt zwei Berggipfel: der Erste und Wichtigste: Dolcedorme 2’260 m und der Pollino 2’250 m. Auf einer zweiten Ebene liegt westlich die Bergkette des Orsomarso. Auf der anderen Seite Kalabriens ist die Landschaft am Abhang schroff, steil und unwegsam, gekennzeichnet durch Schluchten und felsiges, abschüssiges Gelände. Dagegen präsentiert sich auf der Lukanischen Seite das Klima milder und angenehmer. Dort wird in den Wäldern das Interesse auf eine besondere Art von Pinien , der gepanzerte Pinie (Pinus Leucodermis) geweckt, und ist nur im Gebiet des Pollino anzutreffen. Die Wissenschaftler sind der Meinung, dass dieser Baum ein echtes lebendes Fossil ist. Gekennzeichnet wird die Pinie durch die Oberfläche der Rinde, die schützend in mehreren Schichten wie ein Schild den Stamm umhüllt, daher der Name gepanzerte Pinie. Hinzuweisen ist auf weitere Baumarten im Park, wie die Buche, die Zerreiche, den Bergahorn und die Weißtanne. Es sind auch mehrere Tierarten vorhanden, die in anderen Gebieten nicht mehr vorkommen, wie der Wolf, der Fischotter, der Rehbock, die Wildkatze, der Goldadler, der Lammgeier, di Nachteule (Uhu) usw. Innerhalb des Parks bestehen auf der kalabresischen Seite 32 Gemeinden mit ihrem unfangreichen Bestand an Altertums- und Kunstschätzen, Wallfahrtsorte, Kloster, und Schlösser, sind geschichtliche Mittelpunkte und bieten interessante Einblicke in die Geschichte.
Religiöse und folkloristische Feste sind ein Erlebnis und ein Eintauchen in das vielfältige Leben dieses Landstriches.

La Sila e il Parco Nazionale della Calabria.

Ort: Piana Caruso Sehenswürdigkeiten: Die Kirche von San Francesco
Piana Caruso liegt auf 800m Höhe im Gemeindegebiet von Corigliano Calabro. Eine anmutige Ortschaft für einen Sommeraufenthalt zwischen den Bächen Cino und Corglianeto. Der Ort bietet einen herrlichen Anblick in eine bezaubernde Landschaft und stellt sich den Besuchern wie ein echter Juwel vor.

Ort: Das Silagebirge und der Nationalpark von Kalabrien Sehenswürdigkeiten: Der Park
Wenn man von den kalabresischen Bergen spricht, dann sind damit die Berghöhen der Sila gemeint. Die Breite beträgt 40 km, die Länge 30 km. Das Silagebiet ist in drei Zonen unterteilt: Die Sila Grande, die Sila Greca und die Sila Piccola.
Die Sila Grande in der Mitte des Bergmassivs gelegen, umfasst das stark bevölkerte und geschäftige Altopiano wie San Giovanni in Fiore und die touristischen Center Camigliatello Silano und Lorica.
Die Sila Greca dehnt sich zur ionischen Küste aus und umfasst die höher gelegenen albanischen Ortschaften, der Name erinnert an die antiken griechischen Siedlungen und der darauffolgenden Einwanderung der Albaner.
Die Sila Piccola grenzt südlich an die Provinzen von Catanzaro und Crotone. Die gesamte Sila –  Hochebene hat eine Höhe von 1500 m, und ist ausgestattet mit einer dichten Vegetation: Pinien, Lärchen, Buchen, Kastanien gedeihen in einer Pflanzenwelt, die manchmal undurchdringlich ist. Die hohen Bäume, die Felsen, die Formen der Landschaft und größere Seen geben im Winter, die Vorstellung einer nordischen Landschaft. Der Frühling nach dem strengen Winter, lässt tausend Blüten auf den Waldlichtungen sprießen und bereitet sich auf den Sommer mit mildem, frischen Klima vor. Die Tierwelt ist vielseitig wie im Appenin. Der Besucher hat die Möglichkeit, Wildschweine, Eichhörnchen, verschiedene Arten von Spechten, Eichelhähern, Tauben, tag- und nachtaktive Raubvögel, Raben, Krähen, Falken, Wölfe, Füchse, Hirsche, Rehböcke, Salamander, Vipern sowie Eidechsen zu entdecken.
Der Nationalpark von Kalabrien ist ein außergewöhnlicher Park, getrennt in zwei Gebiete, die ungefähr zwanzig Kilometer voneinander entfernt sind. Diese gehören wiederum zu zwei verschiedene Provinzen, die ein Angebot an Zweckdienlichen Dienstleistungen aufweisen. Sehenswert das Museum für Natur- und Pflanzenkunde, das Völkerkundliche Museum und erdgeschichtlicher Ausgrabungen. Selbstverständlich stehen die erforderlichen Serviceleistungen für die unterschiedlichen Ausflüge zur Verfügung.

Luoghi: Tarsia – Terranova da Sibari – Spezzano Albanese – San Lorenzo del Vallo – Firmo – Lungro – Altomonte – San Marco Argentano.
Distanze: 88.1 km

Das Hinterland der Sibaritide 

Ort: Tarsia Sehenswürdigkeiten: Die Abtei der Santa Maria di Camigliano
Man glaubt, es wäre das antike Taurasia oder Caprasia, und jetzt Tarsia genannt, in Verehrung der Lehenfamilie
Tarsia. Archäologische Funde aus dem griechischen Zeitalter wurden in der Nähe des Bahnhofes gefunden und andere in dem Ortsteil Mandoleto. Wie z.B. eine Bronzestatue des Herakles und ein großes Fragment mit ionischen-archaischen Verzierungen im Relief mit mystischen Abbildungen von Herakles und Pholos aus dem 4. Jahrhundert vor Christi. Von besonderem Interesse ist die Abtei der S. Maria di Camigliano aus dem Mittelalter, gegründet von den Benediktinern. Sehenswert der natürliche Stausee von Tarsia, die Einmundung des Crati Flusses und das faschistische
Konzentrationslager von Ferramonti.

Ort: Terranova da Sibari Sehenswürdigkeiten: Die Kirche von San Francesco – Die Kirche von Sant’Antonio und das Kloster – Das Schloss
Terranova da Sibari erhebt sich auf einem Hügel von 350 m Höhe ü. Meer und liegt 20 km von der ionischen Küste entfernt. Es wird angenommen, dass der Ort im 4. bis 7. Jahrhundert nach Christi von den überlebenden von Turio nach der Vernichtung durch die Crotonianen, wieder aufgebaut wurde. Daher der Name Turio Nova. Wichtige archäologische Funde aus verschiedenen Epochen sind in dem Gebiet ans Licht gekommen. Terranova war erzbischöflicher Sitz schon in den ersten Jahrhunderten des Christentums und Geburtsort von zwei Päpsten:
S. Telesforo und S. Dionisio. Sehenswert der „Vittorio Emanuele“ Platz mit Gebäuden aus dem 17. Jahrhundert, die Reste des mittelalterlichen Schlosses, die Kirche und das Kloster von S. Antonio, die Kirche von S. Nicola und die Kirche von S. Francesco.

Ort: Spezzano Albanese Sehenswürdigkeiten: Die Wallfahrtskirche der Madonna delle Grazie
Spezzano liegt am Hügelland westlich der Sibaritide. Das Gebiet ist antiken Ursprungs, denn in der Umgebung wurden Grabfelder aus der ersten Hälfte der Eisenzeit gefunden. Im 16. Jahrhundert wurde mit der Ansiedlung der albanischen Verbannten, aus dem Ort eine landwirtschaftliche Gemeinde. Sehenswert die Wallfahrtskirche der Madonna delle Grazie, das Thermalbad mit Bromkalium – Jodid Wasser für Bäder und Inhalationen, sowie für Darm- und Leberkrankheiten.
Ort: San Lorenzo del Vallo Sehenswürdigkeiten: Das Schloss – Die Kirche von San Lorenzo Martire

Landwirtschaftlicher Ort zwischen den Hügel westlich der Sibari-Ebene, auf 350 m Höhe gelegen, in der Nähe des Flusses Esaro. Wie im Gebiet von Spezzano Albanese sind Grabfelder aus der ersten Hälfte der Eisenzeit entdeckt worden. Sehenswert die Pfarreikirche von San Lorenzo Martire, mit Gemälden aus der frühen Renaissancezeit und das Lehnschloss mit einer großartigen Konstruktion  und einem viereckigen Grundriss aus dem 18. – 19. Jahrhundert.
Ort: Firmo Sehenswürdigkeiten: Das Kloster der Dominikaner

Firmo liegt im Zentrum des Arbereschgebietes, wo die Bevölkerung albanischer Abstammung am meisten konzentriert
ist, zwischen Spezzano Albanese und Lungro. Auch die städtebauliche Ausstattung mit verschieden Werken erinnert an die traditionelle Architektur. Eines der wichtigsten ist, das Kloster der Dominikaner, Wohnsitz von Alessio Comite, der Anführer der geflüchteten Albaner nach ihren Ankommen in unser Land. Beim Feststag des Patrons S. Atanasio entfaltet sich eine Typische albanische Folklore.
Ort: Lungro Sehenswürdigkeiten: Die Kathedrale von San Nicola di Mira

Am Abhang des Pollino gelegen, nicht weit entfernt vom Nationalpark. Es ist ein altes byzantinisches religiöses Zentrum, und schon immer bevorzugter Gastgeber der wichtigsten religiösen Autorität (griechisch-byzantinisch) der Region, den Bischof oder „Eparca“. Moralischer und kultureller Hauptort der albanischen Bevölkerung , die heute in Kalabrien wohnen und noch „arberesch“ (albanisch) sprechen. Sehenswert die griechische Kathedrale von S. Nicola di Mira und die alten Steinsalzgruben mit eindruckvollen Grotten und unterirdischen Seen.
Ort: Altomonte Sehenswürdigkeiten: Die Kirche von Santa Maria della Consolazione – Das Normannenschloss – Die Kirche von San Francesco di Paola – Das Museum – Die Kirche von San Giacomo Apostolo
Die Stadt befindet sich im Esarotal und von erheblicher Bedeutung wegen der vielen Kunstschätze. Sehenswert der Turm del Pallotta aus dem Jahre Dreihundert, das normannische Schloss, und das Amphitheater, wo im Sommer Vorstellungen und Veranstaltungen gemacht werden. Nennenswert auch der Nationale Wettbewerb der Wandmalereien (Murales) und das wichtige Festival der „Zwei Meere“. Das bedeutendste Objekt, ist die Kirche der S. Maria della Consolazione und das gleichnamige Museum. Der Tempel, umgestaltet im Jahre 1336 von Filippo I Sangineto, eindruckvolle Darstellung gotischer – angionischer  Architektur. Das Portal mit einem Spitzbogen, der mit einem Flachbogen übereinandergelegt ist, effektvoll die prächtige Rosette. Viele Kunstwerke aus dem innern der Kirche sind im nahen Museum vorzufinden.

Ort: San Marco Argentano Sehenswürdigkeiten: Die Abtei von Santa Maria della Matina – Die Kirche der Reformation – Die Kirche von San Giovanni
Die Stadt erhebt sich auf einem Hügel und dominiert das Tal, durch den der Fluss Follone verläuft. In der Stadt, noch in gutem Zustand, ist ein zylindrischer Turm mit einem Durchmesser von 14 m und 18 m Höhe, der im Jahre 1500 von den Normannen gebaut wurde. Sehenswert auch die Kirche des S. Giovanni Battista, auch diese normannischer Abstammung und die Kirche der Reformation. In der Nähe von San Marco befindet sich die Abtei der S. Maria della Matina, ein Gebäude aus mittelalterlicher normannischer Epoche.

Die Albanische (Arbrërésh) Gemeinschaft

Luoghi: San Giorgio Albanese – Vaccarizzo Albanese – San Cosmo Albanese – San Demetrio Corone – Santa Sofia D’Epiro.
Distanza: 25.9 km

Ort: San Giorgio Albanese Sehenswürdigkeiten: Die Kirche von San Giorgio
Ein landwirtschaftliches Zentrum gelegen am Fuße der Serra Crista d’Acri. Im 14. Jahrhundert wurde die Gegend von Albanischen Verbannten bewohnt, die den vorherrschenden Familien Busa  sein mussten– daher der Name „Mbuzati oder Mbuzat“.
Der Weiler gehörte zu dem Lehen der Abtei del Patire. Die Gemeinde von San Giorgio Albanese bewahrt heute noch die Sprache, Sitten und Bräuche, sowie die herkömmliche Tracht der Frauen und die traditionellen griechisch-byzantinischen religiösen Riten. Sehenswert die Pfarrkirche gewidmet dem Megalo – Märtyrer San Giorgio.

Ort: Vaccarizzo Albanese Sehenswürdigkeiten: Die Kirche von Santa Maria von Costantinopoli – Das Museum – Die Kirche der Madonna del Rosario
Gelegen auf dem nördlichen Abhang der Sila Greca am Steilhang der Serra Crista d’Acri. Der Ort ist im Jahre 1470 dort entstanden, wo der Prinz Sanseverino di Bisignano seine Kühe über Winter unterbrachte, daher der Ortsname Vaccarizzo. Sehenswert die Kirche der Maria di Costantinopoli aus dem 17. Jahrhundert im griechisch-byzantinischem Stil, die Madonna del S. Rosario und die Kirche der Ordensbruderschaft. Sehr interessant auch das Museum mit Albanischen Trachten. Der Ortsname Vaccarizzo in der albanischen Sprache ist „Vakarici“.

Ort: San Cosmo Albanese Sehenswürdigkeiten: Die Wallfahrtskirche von SS. Cosmo und Damiano
San Cosmo Albanese ist der kleinste Ort der albanischen Gemeinschaft, gelegen am Fuße der Sila Greca auf 400 m Höhe, und 10 km von der Piana di Sibari entfernt mit seinen blühenden Olivenbäumen. Sehenswert die Wallfahrtskirche von San Cosmo und Damiano, mit Darstellungen der schönsten Schmuckstücke der albanischen Gemeinschaft, auch interessante Gemälde der griechisch-orthodoxen Liturgie, die auch byzantinisch beeinflusst wurde.
In albanischer Sprache heißt der Ortsname „Strighari“.
Ort: San Demetrio Corone Sehenswürdigkeiten: Die Kirche von Sant’Adriano
Gelegen auf einem fruchtbaren Abhang, übersät von Olivenbäumen und einer schönen Aussicht auf das Crati – Tal. Der Ort ist ein kulturelles Zentrum, verbunden mit dem italienisch-albanischen Kollegium Sant’Adriano, verlegt im Jahre 1794 von San Benedetto Ullano, dessen Ursprungs die Gründung der griechischen Abtei im Jahre 955 von Sankt Nilo war. Sehenswert die Kirche des Sant’Adriano aus dem 10. – 12 Jahrhundert. Das innere der Kirche wurde mit kostbaren Fresko bemahlt mit der Darstellung von Tieren (Panther, Löwen, Schlangen). Ferner wird jedes Jahr die Woche „Arbërsch“ gefeiert. Der Ortsname in albanischer Sprache heißt „Shën Mitri“.

Ort: Santa Sofia d’Epiro Sehenswürdigkeiten: Das Museum – Die Kirche von Santa Sofia – Die Kirche von Sant’Atanasio
Ein Dorf mit albanischer Tradition, gelegen zwischen den Bergen der Sila Greca und der Ionischen Ebene. Der Ursprung von Santa Sofia liegt weit zurück, die Bezeichnung „Epiro“ wurde erst im Jahre 1873 hinzugefügt. Im Jahre 1192 war Santa Sofia ein Lehen des Bischofs von Bisignano mit dem Siegel von Pap. Celestino III.
Ende des 15. Jahrhunderts siedelten sich Albaner an. Sehenswert die Kirche von Santa Sofia, die Kirche des Sant’Atanasio der Große, von 1742 mit Gemälden im griechisch-byzantinischem Stil, und das Museum mit albanischen Trachten. Der albanische Ortsname ist „Shën Sofia“.

Die Ebene von Sibari 

Luoghi: Cassano allo Jonio – Sibari – Corigliano Calabro – Rossano – Paludi.
Distanze: 67.2 Km
Ort: Cassano allo Ionio Sehenswürdigkeiten: Der Dom – Das Museum – Die Kirche der Kapuziner – Das Schloss- Die Kirche von San Giuseppe
Cassano liegt am südlichen Berghang des Pollino mit Blick auf das ionische Meer über dem Küstenstreifen und Sibari,
heute Vorort von Cassano, deren Gründung bis ins römische Zeitalter zurückgeht. Sehenswert das steinerne Schloss, die Reste des Turmes Milone, die Kathedrale, die Wallfahrtskirche der Madonna della Catena und die Grotta des Sant Angelo.

Ort: Sibari Sehenswürdigkeiten: Das archäologische Museum – Die archäologischen Ausgrabungen
Am Ufer des Flusses Sibari, sind die Reste des antiken Sybaris ans Licht gekommen, eine große und reiche Stadt der
Magna Grecia, die von den Crotonen im Jahr 510 n. Chr. zerstört wurde, sowie auch Funde der Kolonien der Copia und Thurii. Sehenswert das archäologische Nationalmuseum der Sibaritide, und vor allem die archäologischen Ausgrabungen, wo nachgewiesen worden ist, dass drei Ansiedlungen (Sybaris, Thurium und Copia) vorhanden waren.
Das Gebiet der Funde befindet sich links vom Fluss Crati und wird von der Schnellstrasse 106 Jonica durchquert und umfasst den Parco del Cavallo und den Parco die Tori. Außerdem steht in Sibari ein modernes Thermalbad zur Verfügung und der größte Yachthafen im Bereich der Laghi di Sibari.

Ort: Corigliano Calabro Sehenswürdigkeiten: Das Schloss – Die Kirche von San Francesco – Die Kirche von SS. Pietro und Paolo – Die Kirche von Santa Maria – Die Wallfahrtskirche der Madonna von Schiavonea
Corigliano liegt im Herzen der Ebene von Sibari am Abhang der Sila und des Pollino an der Küste des Ionischen Meeres. In wenigen Kilometern kann man von einer typischen mediterranen Vegetation in eine Alpenlandschaft wechseln. Hier haben verschiedene Kulturen Spuren hinterlassen (z.B. die Griechen, Latiner, Byzantiner, Normannen).
Beachtlich das Aragonesen Schloss aus dem 15. Jahrhundert, solide und elegant gebaut, eindrucksvoll mit seinen mit zinnen dekorierten vier Türmen und der Zugbrücke. Im Innern des Schlosses sind wertvolle Kunstwerke aufbewahrt, wie z. B. der Triptychon von Domenico Borelli, die „Madonna mit Kind und Heiligen“. Sehenswert die verschiedenen Kirchen aus dem 11. und 17. Jahrhundert: Die Kirche von SS Pietro e Paolo, S. Antonio da Padova, Santa Chiara, San Francesco di Paola, Sant’Anna und Santa Maria Maggiore.
In der Gemeinde direkt an der ionischen Küste liegt die Marina di Schiavonea, Ortsteil von Corigliano Calabro. Es ist möglich den Turm des Cupo zu besichtigen, die Wallfahrtskirche der Madonna von Schiavonea und den Quadrato Campagna, ein imposantes viereckiges Gebäude, erbaut im Jahre 1846 – 1850 für den Baron Luigi Campagna.

Ort: Rossano Sehenswürdigkeiten: Der Dom – Das Diözesanmuseum – Die Kirche von San Bernardino – Die Kirche der Panaghia – Die Kirche der Madonna del Pathirion
Eine bedeutende Stadt, auf dem Küstenstreifen des ionischen Meeres zwischen Corigliano Calabro und Cariati auf dem Abhang der Pre-Sila Greca, Zentrum eines der wichtigsten Ansiedlungen der byzantinischen Kultur in Kalabrien. Durch diesen Einfluss in kultureller, städtebauliche und architektonischer Aussicht, wird Rossano auch als „Ravenna des Südens“ oder „Kleine Ravenna“ bezeichnet.
Betrachtet man die Stadt aus einiger Entfernung, so wird man von seiner abgesonderten Lage überrascht, typisch aus dem Mystizismus der byzantinischen Tradition und Kultur.
Sehenswert die Kirche des S. Bernardino, des San Panaghia, der S. Maria del Patire, der S. Maria del Pilere, sowie auch
alle anderen.
Im Diözesan Museum ist der einzigartige und prächtige „Codex Purpureus“ zu bewundern und viele andere wertvolle Kunstwerke.
Auf der anderen Seite im Ortsteil Zolfara befindet sich der moderne und spektakuläre Acquapark „Odissea 2000“, welcher mit unserem Camping – Village eine Konvention getroffen hat.

Ort: Paludi Sehenswürdigkeiten: Das antike Theater – Die archäologischen Ausgrabungen
Pauludi liegt auf dem Südhang der Sila Greca. Dieser Ort ist von wesentlicher Bedeutung, für diejenigen Besucher die die Kultur nachfühlen können. In der Nähe befindet sich das archäologische Zentrum von Castiglione di Paludi, mit einer gut erhaltenen Ringmauer. Sehenswert auch ein Theater, welches zum Teil im Einschnitt des Felsens errichtet wurde, und durch den man einen Blick auf die eindrucksvollen Reste der alten Stadt hat. Ferner ist an der Strasse nach Cropalati ein Brunnen mit Quellwasser zu finden..

Hochland Ionio Cosentino

Luoghi: Oriolo – Roseto Capo Spulico – Rocca Imperiale – Amendolara – Trebisacce – Villapiana – Cerchiara di Calabria – San Lorenzo Bellizzi.
Distanze: 135.1 km

Ort: Oriolo Sehenswürdigkeiten: Die Kirche von San Giorgio – Das Schloss
Ortschaft, antiken Ursprungs, liegt auf einem Hügel und beherrscht das gesamte Gebiet zwischen Amendolara
und Rocca Imperiale.
Aus diesem Grund wurde das mächtige Schloss, nationales Monument, mit seinem quadratisch geformten Turm, errichtet.

Ort: Roseto Capo Spulico Sehenswürdigkeiten: Die Kirche von Santa Maria der „Tröstung“ – Das Schloss aus dem Mittelalter
Roseto Capo Spulico befindet sich direkt an der Ionischen Küste zwischen Amendolara und Rocca Imperiale.
Sehenswert das Steinschloss von Roseto (Castrum Petrae Roseti), erbaut auf einer Spitze des Vorgebirges direkt
über Meer, die Altstadt von Roseto und seiner Ringmauer aus dem 13. bis 14. Jahrhundert, und die schöne
Kirche von Santa Maria der „Tröstung“.

Ort: Rocca Imperiale Sehenswürdigkeiten: Das Schloss – Die Kirche von Sant’Antonio – Der Dom
Das Letzte und malerischste Dorf Kalabriens, bevor man in die Basilicata fährt. Das Dorf entwickelt sich um das
gut erhaltene Kaiserschloss, gegründet im Jahre 1255 von Federico II von Svevia, auch wenn nicht auszuschließen ist,
dass sich am gleichen Ort auch Römer eingesiedelt hatten. Sehenswert auch der Küstenturm.

Ort: Amendolara Sehenswürdigkeiten: Das Antiquarium – Die Kirche von Santa Margherita – Der Palast „Grisolia“
Amendolara liegt 4 km von der S.S. 106 Jonica entfernt, zwischen Trebisacce und Marina di Roseto Capo Spulico.
Diese Gemeinde hat eine beträchtliche Wichtigkeit, denn es werden immer wieder archäologische Entdeckungen der
Lagaria (Stadt der Magna Grecia) gemacht. Sehenswert zwei schöne Kirchen, die Matrice und die Kirche der Annunziata, beide aus dem Mittelalter, sowie auch das Museum für Altertumskunde.

Ort: Trebisacce Sehenswürdigkeiten: Die Kirche von San Nicola
Trebisacce liegt am Eingang der Piana di Sibari, quasi wäre diese Stadt “Hüter” des oberen Teils vom Ionio.
Die Verteidigung der Stadt wurde früher seinem mächtigen Ballwerk und seinen Türmen anvertraut.
Sehenswert das historische Zentrum , die Reste der alten Ringmauer, der Turm vom Saraceno, die Pfarreikirche
mit seinem spitzen Glockenturm und einer Kuppel im byzantinischem Stil, drinnen Barockstil.

Ort: Villapiana Sehenswürdigkeiten: Das Schloss – Palast der „San Severino“
Villapiana liegt 7,5 km vom Lido di Villapiana, auf der Küste nord von Sibari. Es wurde im Jahre 1300 gegründet
und es sind noch Überreste des Schlosses und vom Palast vorzufinden. (15./16. Jahrhundert)
Zwei Verteidigungstürme erheben sich in Castelnuovo und Lavinaro. In der Nähe liegt die gotische  Mutterkirche,
und die Grotte Ninfee Lusiadi, mit einer Quelle aus der thermomineralisches Wasser entspringt.
Direkt am Meer Villapiana Lido, ein neu erbautes Zentrum, mit vielen Aktivitäten und vielseitiger Wirtschaft..

Ort: Cerchiara di Calabria Sehenswürdigkeiten: Das Schloss – Die Wallfahrtskirche von Santa Maria delle Armi
Cerchiara di Calabria liegt in einzigartiger Lage auf 715 m ü. Meer, auf dem Karstigen Berg Sellaro. Zu sehen sind noch die impotenten Reste des Schlosses aus dem 13. Jahrhundert und in der Altstadt die Kirche von San Giacomo, die eine interessante Tafel aus dem 16. Jahrhundert aufbewahrt, die San Nicola und die Kirche von San Pietro darstellt.
Die Wallfahrtskirche von Santa Maria delle Armi liegt auf 1000 m ü. Meer, im Innern befindet sich eine Grotte, wo auf
Stein ein Heiligenbild der Madonna delle Armi eingeritzt ist.
In der Umgebung von Cerchiara sind mehrere Grotten zu finden, die wichtigsten sind: l’Abisso del Bifurro, l’Antro
delle Ninfee und die Grotte der Serra del Gufo.

Ort: San Lorenzo Bellizzi Sehenswürdigkeiten: Glockenturm – Fluss Raganello – Die Grotten
Das Dorf wurde vom Marquis Fabrizio Pignatelli gegründet, um einige Bauernfamilien aus Cerchiara aufzunehmen,
die sein Land bearbeiten sollten.
Am Eingang des kleinen und malerischen Zentrum, stoßen wir auf einen Glockenturm mit einer steinernen Vorderfront.
Die umliegende Landschaft ist gekennzeichnet durch felsige Berge und vom prasselndem Wasser des Raganello, der durch die tiefen Schluchten fließt. Zu erforschen sind zahlreiche Grotten: Grotta del Banco di Ferro, Grotta delle Volpi, Grotta di Pietra S. Angelo. Weitere Grotten befinden sich an der Steilwand des S. Lorenzo und unterhalb der Schlucht des Orrido del Raganello..